Radon

Radon in Oberösterreich

Radioaktive Strahlung in der Umwelt ist keineswegs nur eine Folge von Uranabbau, Atomwaffenversuchen oder Kernkraftwerksunfällen. Auch durch natürliche radioaktive Teilchen in der Biosphäre ist jeder Mensch einer gewissen Strahlendosis ausgesetzt, die die Emissionen kerntechnischer Anlagen beträchtlich übersteigt.

Zu den sozusagen von der "Natur" produzierten Umwelteinflüssen zählt überwiegend das Edelgas Radon.

Aus dem Boden, durch Keller und Fundamente gelangt Radon und damit seine festen Folgeprodukte, etwa Polonium-218 und Polonium-214, in die Wohnräume. Diese werden eingeatmet und verbleiben in der Lunge.

Nach derzeitigem Wissen über radioaktive Strahlung muss davon ausgegangen werden, dass die von den Folgeprodukten ausgehende Strahlung zu einer Erhöhung des Lungenkrebsrisikos führen kann, wie epidemiologische Studien an Untertage-Uranbergarbeitern gezeigt haben. Aber es besteht kein Grund zur Panik. 80 bis 90 Prozent aller Lungenkrebsfälle sind eindeutig auf das Rauchen zurückzuführen. Radon schlägt mit geschätzten 10 Prozent zu Buche.

Mehr Information finden Sie auf der Homepage des Landes Oö.

Dort können Sie weiters auch die Folder zu folgenden Themen herunterladen:

  • Radon in Oberösterreich 
  • Radon - Vorsorgemaßnahmen bei Neubauten Radon-Sanierungsmaßnahmen bei bestehenden Gebäuden Radon - Messung und Bewertung